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veröffentlicht am 26.06.2018

Unsere Erfolge im Mai 2018

Auch der Mai 2018 zeigte: Die Kraft von Millionen UnterstützerInnen ermöglicht es Greenpeace, im Großen wie im Kleinen für die Umwelt Erfolge zu erringen. Sie lagen im Mai bei Energie, Plastik, Landwirtschaft und Wald.

Atomkraft

Während erneuerbare Energien die Welt erobern, bleibt die Atomenergie Antworten auf die Fragen von Sicherheit und Atommüllentsorgung auch nach Jahrzehnten schuldig. Greenpeace arbeitet daran, diesem Irrweg der Energiegewinnung ein Ende zu bereiten.

  • Welche Projekte eine Einbindung der Öffentlichkeit verlangen, wird von der Kommission für die Aarhus-Konvention entschieden. Sie gab einer Beschwerde von Greenpeace zur Verlängerung des Betriebs des AKW Borssele um 20 Jahre statt. Das hat Implikationen für alle anderen 90 AKW in Europa, sobald ihre Betriebsverlängerung im Raum steht.

Energiewende

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Schon sind sie in vielen Ländern kostengünstiger als Strom aus fossilen oder nuklearen Quellen – ohne Risiko und Nebenwirkungen. Doch noch wollen nicht alle die Wende wahrnehmen. Greenpeace setzt sich für die Energiewende ein.

  • Nach Druck auf die belgische Bankengruppe KBC verkündete diese, dass sie Investitionen in neue Kohlebergwerke sofort stoppen, neue Investitionen in die bestehende Infrastruktur sofort einstellen und ihre Kohlenexposition bis spätestens 2023 auf 0% reduzieren
  • Mit der Unterstützung von Greenpeace konnte der erste durch Crowdfunding finanzierte Windgenerator Südeuropas in Betrieb genommen werden. Das zeigt nicht nur, was an sauberer Energie interessierte Bürger tun können – Greenpeace kauft die Energie auf und betreibt damit für die nächsten 25 Jahre die Büros in Madrid.

Landwirtschaft und Ernährung

Übermäßiger Fleischkonsum ist schlecht für Mensch und Umwelt. Insbesondere verarbeitetes Fleisch, wie in Wurstwaren, birgt ein hohes Krebsrisiko. Greenpeace empfiehlt einen niedrigeren Fleischkonsum und setzt sich für alternativen zur industriellen Landwirtschaft ein.

  • Greenpeace gelang es nach Gesprächen mit dem Lizenzinhaber der Schlümpfe, dass ein Fleischproduzent die Gesichter der kleinen blauen Wesen nicht mehr für die Vermarktung ungesunder Fleischsnacks für Kinder verwenden darf. Denn Kinder werden allzu oft mit Comicfiguren dazu manipuliert, ungesunde Snacks zu verlangen.
  • Der europäische Gerichtshof entschied, dass die Europäische Kommission zu Recht Beschränkungen für die Verwendung von drei Bienentötungsmitteln für Neonicotinoide – Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam - verhängt hat. Damit wird ein großer Erfolg von Greenpeace auch rechtlich abgesichert.

Plastik und Müll

Unsere Umwelt leidet unter der hohen Müllproduktion und dem inadäquaten Umgang damit. Greenpeace informiert, ermutigt zum Verzicht und weist auf Alternativen hin. Argentinien zeigt sich diesen Monat beispielhaft.

  • Nach Monaten zahlreicher Aktivitäten on- und offline verbannt Pinamar, ein Strand an der Atlantikküste Argentiniens, Plastikstrohhalme. Auch in Mendoza im Norden Argentiniens konnte Greenpeace gemeinsam mit der Öffentlichkeit erreichen, dass mehr Mülleimer und bessere Hinweisschilder den richtigen Umgang mit Müll möglich machen.

Wald

Die Wälder der Erde sind Zuflucht für zahllose Arten und dienen als grüne Lunge der Welt. Greenpeace stellt sich unverantwortbaren Rodungen entgegen, um unsere Urwälder zu beschützen.

  • Monatelange arbeitete Greenpeace daran, einen Gesetzesentwurf zu verhindern, der die wertvollsten Urwälder Rumäniens direkt bedroht hätte. Durch ihn wären Natura 2000-Gebiete und sogar von der UNESCO zum Naturerbe erklärte Wälder der Säge anheimgefallen. Der Gesetzesentwurf wurde nun so modifiziert, dass die Urwälder Rumäniens geschützt bleiben.

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