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veröffentlicht am 15.06.2018

Unsere Erfolge im April 2018

Mit Hilfe der UnterstützerInnen konnten Greenpeace-AktivistInnen im April einiges erreichen: Der Schutz russischer Wälder, die weitere Erforschung des Amazonasriffs durch die Esperanza – und ein großes Aufatmen für die Bienen Europas durch das beinahe totale Verbot dreier Neonicotinoide.

Fossile Energien

Das Zeitalter der fossilen Energien geht zu Ende. Aber Öl- und Kohleindustrien versuchen noch maximalen Profit aus ihren veralteten Energien zu schlagen. Greenpeace stellt sich ihnen entgegen.

  • Riesenerfolg in Neuseeland: Die Regierung verbietet die neue Expeditionen zur Suche nach Öl und Gas vor der Küste, um dem Ziel einer CO2-neutralen Wirtschaft näher zu kommen. Sieben Jahre hatte Greenpeace gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften und Maori-Gruppen dafür gekämpft. Damit ist die viertgrößte Ausschließliche Wirtschaftszone (das Gebiet um die Küste) der Welt vor den Ölsuchern sicher.
  • Der tschechische Ort Horní Jiřetín war lange vom Kohleabbau bedroht. Um zu zeigen, dass wir diese Energieform nicht mehr brauchen, organisierte Greenpeace eine Sammelaktion für Solarpaneele – die wurden jetzt auf der Schule des Ortes installiert.

Plastik und Müll

Die Meere ersticken im Plastikmüll. Vor allem vermeidbares Einwegplastik kann leicht ersatzlos abgeschafft werden. Greenpeace informiert, ermutigt zum Verzicht und zeigt Alternativen.

  • Nach Treffen mit Greenpeace beschließt die größte libanesische Restaurantkette, künftig auf Plastikstrohhalme zu verzichten und verspricht weitere Initiativen zu setzen, um die Verwendung von Einwegplastik zu verringern.

Wald

Die Wälder der Erde sind Zuflucht für zahllose Arten und dienen als grüne Lunge des Waldes. Greenpeace stellt sich der gnadenlosen Rodung entgegen, um sie zu beschützen.

  • Der Europäische Gerichtshof entscheidet, dass Rodungen im Wald von Białowieża illegal waren. Greenpeace-AktivistInnen hatten die Rodungen vor Ort immer wieder durch mutigen Einsatz verzögert und so Zeit gewonnen, damit die Gerichte tätig werden konnte; darüber hinaus wurden über 180.000 Unterschriften gesammelt.
  • Der Dvinsky-Wald ist einer der größten ungeschützten Wälder Europas. Die Kampagne zum Schutz der großen nordischen Wälder in Russland hat einen Meilenstein erreicht, nachdem die beteiligten Firmen den Grenzen des zukünftigen Dvinsko-Pineschky Wildschutzgebietes mit über 300.000 Hektar Fläche in der Region Archangelsk zustimmten.

Naturräume

Einzigartige Ökosysteme gehen unwiederbringlich verloren, weil rücksichtslose Konzerne sie für schnellen Profit zerstören. Greenpeace tritt für ihren Erhalt und Schutz ein.

  • Der Nationalpark Ladogaschären mit über 120.000 Hektar ist nun eingerichtet. Damit finden fast 30 Jahre Kampagnenarbeit den Abschluss; ein einzigartiges Gebiet am größten See Europas ist dem Zugriff von Industrie und Tourismus entzogen.
  • WissenschafterInnen an Bord der Esperanza fanden ein Rhodolithen-Feld in einem Gebiet, das vom französischen Total-Konzern zur Ölförderung vorgesehen ist. Die Rhodolithen beweisen, dass sich das neuentdeckte Amazonasriff weiter erstreckt als bis jetzt bekannt und die Behauptungen Totals, die Bohrungen wären weit davon entfernt, falsch sind. Die Erkenntnisse werden der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA vorgelegt. Der Generalstaatsanwalt des brasilianischen Bundesstaates Amapá empfahl der IBAMA, Total die Genehmigung zur Ölbohrung dort zu verweigern.

Meeresschutz

Die Meere versorgen und mit Sauerstoff und Nahrung. Doch das können sie nur, wenn sie gesund bleiben. Greenpeace kämpft für Schutzgebiete und Rücksicht auf Bestände.

  • Greenpeace arbeitete mit den Gemeinden der Kawésqar in Chile zusammen, die ein Meeresschutzgebiet für Indigene erreichen wollen. Nun stimmte die Regierung zu, den Evaluierungsprozess einzuleiten. Als erster Schritt wurden 80% der beantragten Konzessionen für Lachsfermen in Patagonien eingefroren!

Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft hat einen riesigen ökologischen Fußabdruck. Greenpeace fordert die eine moderne biologische Landwirtschaft, die (wie sich zeigte), die Welt ernähren kann.

  • Die neuseeländische Regierung beendet Förderungen für große Bewässerungsprojekte, die wesentlich zur Verschmutzung von Flüssen beitragen. Greenpeace hat zwei Jahre dafür gearbeitet.
  • Die EU erlässt ein beinahe vollkommenesVerbot von drei Bienenkiller-Pestiziden aus der Klasse der Neonicotinoide. Greenpeace hatte seit 2012 deren Verbot gefordert und mit Aufklärung und Aktivismus gegen die Verschleierungen gekämpft, mit denen die Agrochemieindustrie ein Verbot verhindern will.

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