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Details über unsere Arbeit

Was macht Greenpeace schlagkräftig? Neben der Entschlossenheit der AktivistInnen ist das unsere Unabhängigkeit: Wir müssen keine Rücksicht darauf nehmen, mit unserer Arbeit Geldgebern nicht auf die Zehen zu treten. Denn wir nehmen weder vom Staat, noch von der EU, noch von Parteien oder Konzernen Geld – übrigens als einzige große Umweltorganisation.

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Manchmal sind Parteien seltsam zahm gegenüber Konzernen. Das liegt an Parteispenden – daran, dass sie nicht wagen, die Hand zu beißen, die sie füttert. Wir aber brauchen Biss. Wir möchten Probleme benennen, Maßnahmen fordern und Umweltverbrechen aufzeigen, wo wir sie sehen – nicht nur, wo wir niemandem auf die Zehen treten.

Damit wir diesen Biss behalten können, brauchen wir Privatpersonen – Menschen wie Sie, mit der Überzeugung, dass jede und jeder Einzelne etwas tun kann und wir alle zusammen noch viel mehr erreichen. Ihre Spende ist unsere Unabhängigkeit, unsere Entschlossenheit, unser Biss. Ihre Spende ist also weit mehr als nur eine Spende wie jede andere. Ihre Spende ist unsere gemeinsame Macht die Welt positiv zu beeinflussen und nachhaltig zu verändern.

  • Woran wir arbeiten

    Wir fokussieren uns auf die großen globalen Herausforderungen im Umweltschutz. Wir wollen Energie und Landwirtschaft erneuern und Lebensräume in Wäldern und Meeren bewahren. Beispiele für unsere Kampagnen sind dabei etwa die Arktis, der Amazonas oder der Bienenschutz:

    • Arktis (Klima und Energie)

      Das Problem

      Seit 800.000 Jahren ist die Arktis von Eis bedeckt. Doch das Eis schmilzt, weil wir mit fossilen Brennstoffen Energie erzeugen. Bald könnte die Arktis das erste Mal seit Menschengedenken eisfrei sein. Mit dramatischen Folgen nicht nur für indigene Völker, Eisbären, Narwale, Walrosse und andere Arten, die dort leben, sondern für die gesamte Menschheit. Das Eis am Nordpol reflektiert Sonnenstrahlen zurück ins All und sorgt damit als "Klimaanlage der Welt" für stabile Wettersysteme, von denen unsere Nahrungsmittelproduktion abhängt. Wenn wir das Eis schützen, schützen wir die Menschheit.

      Die Lösung

      Wir brauchen ein internationales Schutzgebiet um den Nordpol herum (diese Region wird auch "hohe Arktis" genannt) und für das weitere Gebiet der Arktis Verbote gegen Ölbohrungen und industrielle Fischerei.

      In der Arktis entscheidet sich die Zukunft des Klimas, die Klimaerwärmung schreitet hier doppelt so schnell voran wie in jeder anderen Region auf der Welt. Die Arktis ist auch für die Zukunft der Ölindustrie entscheidend, deren schmutziges Elixier für die Klimaerwärmung hauptverantwortlich ist. Wenn wir das Wettrennen um die Ölvorräte der Arktis verhindern, schaffen wir die Voraussetzungen für einen radikalen Wandel in unserem Umgang mit Energie. Und für unsere Kinder eine Welt, die durch Erneuerbare Energien versorgt wird.

    • Amazonas (Lebensraum, Klima, Landwirtschaft)

      Das Problem

      Der Regenwald am Amazonas ist der größte noch intakte Regenwald dieser Erde. Doch er ist massiv bedroht. Die weltweite Nachfrage der Industriestaaten nach Edelhölzern und Soja als Futtermittel bedroht immer größere Waldflächen. Aber auch illegal rodende Rinderzüchter bedrohen den Amazonas-Regenwald. Sie beliefern die Welt mit Fleisch und Billigleder. Schuh- und Sportschuhhersteller profitieren von günstigem Leder aus brasilianischen Regionen, in denen für die Rinderzucht der Urwald zerstört wird.

      Die brasilianische Umweltbehörde kann die riesigen Gebiete mangels finanzieller Ressourcen kaum gegen international agierende Holzkonzerne und Soja-Exporteure schützen. Die Debatte um das neue Brasilianische Waldgesetz hat bereits zu erhöhter Entwaldung geführt

      Die Lösung

      Es muss ein allgemeiner Schutz und ein Abholzungsstopp im Amazonas Regenwald geschaffen werden. 2006 gelang Greenpeace die Durchsetzung eines Soja-Moratoriums, das die Ausweitung des Soja-Anbaus im Urwaldgebiet für zunächst zwei Jahre verhinderte. Seitdem wird das Moratorium jährlich verlängert.

      Ausgelöst durch den Greenpeace Report «Slaughtering the Amazon unterzeichneten im Oktober 2009 die größten Schlachthäuser Brasiliens - JBS, Marfrig sowie Minerva – ein Abkommen mit dem Ziel die Ausweitung von Rinderfarmen auf Kosten des Urwaldes zu stoppen. Zudem verkündeten die Supermarktketten WalMart, Carrefour und die Casino Gruppe ebenso wie die Schuhhersteller Nike, Timberland, Adidas, Geox und Clarks, dass sie ab sofort kein Fleisch oder Leder aus Urwaldzerstörung beziehen möchten. Greenpeace arbeitet daran, dass diese Unternehmen ihre Kriterien für ein erfolgreiches Abkommen erfüllen.

    • Bienenschutz (Landwirtschaft, ökologischer Konsum)

      Das Problem

      Seit den späten 1990er Jahren berichten Imker (mehrheitlich aus Europa und Nord-Amerika) von einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Bienen-Völker. Zentral- und Südeuropäische Länder scheinen davon besonders stark betroffen zu sein. Honigbienen sind ein Schlüsselbaustein für die Nahrungsproduktion, da sie Pflanzen bestäuben. Ebenso sind auch Wildbienen von grosser Bedeutung. Andere Insekten wie Schmetterlinge und Fliegen leisten auch wertvolle Bestäubungsarbeit. Ohne sie wären Tiere und Menschen von Nahrungsmittelknappheit betroffen und ihre Lebensgrundlage würde darunter leiden.

      Bis zu 35% der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ist auf bestäubende Insekten angewiesen. Von den 100 Nutzpflanzen, die für 90% der weltweiten Nahrungsmittelproduktion stehen, werden 71 durch Bienen bestäubt. Allein in Europa gedeihen 4.000 Gemüsesorten nur durch die fleissige Arbeit der Bienen. Aber in den vergangenen Jahren sterben mehr und mehr Bienen.

      Die Lösung

      Der erste Schritt besteht darin, den Einsatz bienenschädigender Pestizide per Gesetz zu verbieten. Wir konnten als ersten Schritt bereits ein erstes Teilverbot von 2013-2016 innerhalb der EU bewirken.

      Greenpeace fordert: Ein europaweiter Aktionsplan zum Verbot aller für Bienen und andere Bestäuber gefährlichen Pestizide muss folgen (Imidachloprid, Tiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin). Bis dahin muss sich Minister Berlakovich für ein Aussetzen der Zulassung dieser Pestizide in Österreich einsetzen.

      Eine Umverteilung der Förderungen, weg von chemieintensiver industrieller Landwirtschaft hin zu ökologischer Landwirtschaft, muss eingeleitet werden.

      Die Fruchtfolge, das Kernelement einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Landwirtschaft, muss Fördervoraussetzung im neuen Agrarumweltprogramm werden.

  • Wie wir arbeiten

    Der Kampf für den Umweltschutz erfolgt auf vielen Ebenen. Neben Forschungs-, Informations- und Aktionsarbeit ist auch das Lobbying ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit – für Mensch und Umwelt, unbeeinflusst von wirtschaftlichen und politischen Verpflichtungen.

    • Forschung

      Das Greenpeace-Forsch­ungs­labor mit Sitz in Groß­britannien ist spezi­alisert auf Toxi­kolo­gie, ana­lytische Chemie, Bio­chemie sowie terrest­rische und marine Ökologie. Darüber hinaus werden un­ab­hängige Institutionen in diversen Ländern beauftragt.

    • Information

      Greenpeace steht durch unterschiedlichste Eigenmedien und enger Zusammenarbeit mit externen Medien in ständigem Kontakt und Austausch mit Interessierten und UnterstützerInnen. In Aktionsaufrufen wird die Öffentlichkeit mobilisiert, um problematische Entwicklungen näher zu beleuchten.

    • Aktionen

      Ob der Produktionsstopp einer umweltbelastenden Industrie­anlage, das Block­ieren eines Fisch­trawlers durch Schlauch­boote oder das Anketten an alte Baum­bestände – gewalt­freie Aktionen machen international auf Missstände aufmerksam.

    • Lobbying Politk

      Greenpeace berät die Vereinten Nationen in Umwelt­fragen und betreut nahezu alle inter­natio­nalen Umwelt­abkommen. Ebenso engagieren wir uns auf nationaler und auf EU-Ebene in der Umweltpolitik und versuchen im Sinne des Umweltschutzes auf die Gesetzgebung einzuwirken.

    • Lobbying Firmen

      Einige Kampagnen richten sich direkt an namhafte, inter­natio­nale Unter­nehmen, um Druck auszu­üben und schädliche Praktiken zu unterbinden.

    • Fundraising

      Durch unsere Unabhängigkeit von Staat, Politik und Konzernen sind wir angewiesen auf Spenden von Privat­personen, um schnell und effektiv handeln zu können. Greenpeace kann als Träger des Spendengütesiegels eine offizielle Garantie vorweisen, dass Spenden effizient und zielgerichtet verwendet werden. Jede Organisation, die das Gütesiegel führt, unterzieht sich regelmäßig einer strengen Prüfung durch unabhängige WirtschaftstreuhänderInnen. Eine transparente Aufschlüsselung unserer Tätigkeiten und der Spendenverwendung findet sich in unserem Jahresbericht.

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