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veröffentlicht am 26.04.2018

​Unsere Erfolge im Jänner 2018

Im März 2018 kehrte die Arctic Sunrise mit wichtigen Daten von ihrer Expedition in die Antarktis zurück. Gleichzeitig brach die Esperanza von Ölbohrungen bedrohten Amazonasriff auf. Und mehrere Kampagnen, die über Monate und Jahre gelaufen waren, wurden von Erfolg gekrönt.


Antarktis

Die Antarktis ist ein einzigartiger Naturraum. Doch wie so viele Meere ist sie von der industriellen Fischerei bedroht. Greenpeace setzt sich 2018 für die Errichtung eines Meeresschutzgebietes im Weddell-Meer ein – des größten, das je errichtet wurde.

  • Die Reports von Greenpeace zur Frage von Krill zeichnen ein eindeutiges Bild: Er ist für die Tiere der Antarktis wesentlich, aber nicht für die Versorgung von Menschen.
  • Der weltweit tätige Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel Holland & Barrett zog bereits die Konsequenz und wird keine Produkte auf Krill-Basis mehr verkaufen. Mehrere Händler folgten dem Beispiel.

Fossile Energien

Energie aus Kohle hat ein Ablaufdatum, doch immer noch werden neue Kraftwerke geplant. Greenpeace setzt sich lokal dafür ein, dass diese Projekte nicht umgesetzt werden.

  • Greenpeace protestierte in Thailand monatelang gemeinsam mit Dorfgemeinschaften gegen Kohlekraftwerksprojekte. Nun leitet die Regierung neue Verfahren zur Ermittlung der Folgen für Gesundheit und Umwelt ein – die Projekte sind damit ausgesetzt.

Fischerei

Rücksichtslose und unkontrollierte Fischerei durch Konzerne bedroht die Gesundheit der Meere. Greenpeace kontrolliert, informiert und deckt auf, um dies zu ändern.

  • Im Vorjahr beteiligte sich Greenpeace mit der Esperanza an Inspektionen gegen unregulierte Fischerei. Mehrere chinesische Schiffe wurden kontrolliert und wegen Verstößen (unter anderem des Fangs von Haien) den chinesischen Behörden gemeldet. Diese entzogen den verantwortlichen Firmen nun die Lizenzen.

Handelspakte

Investitionsschiedsgerichte gehören oft zum Paket großer Handelspakte. Diese Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermöglichen Firmen, Entschädigung für vermutete Investitionsverluste einzuklagen – zum Schaden von Umwelt- und Arbeitsschutzmaßnahmen.

  • Greenpeace vertritt schon lange die Position, dass Schiedsgerichte mit EU-Gesetzen inkompatibel sind. Nun bestätigt der EU-Gerichtshof, dass Investitionsstreitigkeiten von öffentlichen Gerichten verhandelt werden müssen.

Naturräume

Rücksichtslose Konzerne nehmen für die Ausbeutung von Ressourcen oft die Zerstörung von einzigartigen Naturräumen in Kauf. Doch Greenpeace stellt sich dagegen.

  • 1,8 Millionen Menschen setzten sich bereits mit Greenpeace dafür ein, das erst vor wenigen Jahren entdeckte Amazonasriff vor der Ölindustrie zu schützen. Die brasilianische Umweltbehörde wurde aktiv – und ihr Druck brachte nun den australischen Erdölkonzern BHP dazu, seine Pläne für Bohrungen vor Ort aufzugeben.

Wald

Der Erhalt der Wälder ist essenziell für den Kampf gegen den Klimawandel und für den Artenschutz. Greenpeace setzt sich auf allen Ebenen dafür ein, direkt vor Ort wie bei Behörden.

  • Ein Studie der EU, die die Rolle der Staaten bei der Entwaldung untersuchte und wichtige Empfehlungen zu ihrer Bekämpfung enthielt, wurde von der Kommission zurückgehalten. Greenpeace konnte eine geleakte Kopie erhalten und durch die Publikmachung den Druck auf die Kommission, etwas für den Wald zu tun, erhöhen.