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veröffentlicht am 26.02.2018

​Unsere Erfolge im Jänner 2018

2018 begann als herausforderndes und erfolgreiches Jahr für Greenpeace. Während die Arctic Sunrise auf Expedition ins Südpolarmeer aufbrach, waren wir weltweit an vielen Fronten gemeinsam mit unseren UnterstützerInnen im Einsatz – bereits jetzt mit großen Erfolgen:

Fossile Energien

Das fossile Zeitalter geht dem Ende zu. Doch noch versuchen die Industrien so viel Profit aus Kohle und Erdöl herauszuholen wie möglich. Greenpeace stellt sich ihren Plänen entgegen.

  • Seit Jahren kämpft Greenpeace gegen die Invierno-Kohlemine im äußersten Süden Chiles Die Genehmigung für eine geplante Ausweitung konnte nun verhindert werden.
  • Der dänische Umweltminister gibt bekannt, dass auf Land und in Inlandsseen künftig keine Suche nach und Förderung von Öl stattfinden wird. Das bedeutet das Aus auch für Fracking in Dänemark. Greenpeace wird nach diesem Erfolg auch für das Ende der Bohrungen auf See kämpfen.

Wald

Die Wälder der Welt sind unersetzliche, artenreiche Naturräume und lebenswichtig für den Kampf gegen den Klimawandel.

  • Greenpeace bringt russische Behörden dazu, den rechtlichen Status von geschützten Wäldern zu ändern – 870.000 Hektar Wald sind damit vor industriellen Rodungen geschützt.
  • Greenpeace-AktivistInnen stellten sich Bulldozern in der geschützten Salta-Region Argentiniens entgegen; Millionen sahen die Videoaufnahmen. Nun wurden 32 Genehmigungen für Rodungen für Sojafelder und Rinderzucht in der Region Argentiniens widerrufen.

Luftverschmutzung und Klima

Luftverschmutzung schadet dem Weltklima und verstößt gegen das Menschenrecht auf Gesundheit. Greenpeace kämpft für saubere Luft und saubere Energiegewinnung.

  • Greenpeace geht mit Informationen an die Öffentlichkeit, dass die tschechische Regierung gemeinsam mit der Regierung Polens gegen Luftschutzgesetze vorgehen will. Die tschechische Regierung zieht ihre Pläne daraufhin zurück.
  • In Übereinstimmung mit einer Forderung von Greenpeace gibt der Bürgermeister von Sao Paolobekannt, dass die Busse der Stadt in den nächsten 20 Jahren auf null CO2-Emission umgestellt werden.
  • Roms Bürgermeister gibt dem Druck von Greenpeace nach und gibt bekannt, dass Dieselfahrzeuge bis 2024 aus dem Stadtzentrum verbannt werden. Die Kampagne geht in Palermo, Milan und Turin weiter.

Umweltschadstoffe

Noch immer verschmutzen Industrie und Bergbau großflächig ihre Umgebung. Greenpeace untersucht diese Schäden und hilft, die Schuldigen verantwortlich zu machen.

  • Greenpeace informiert über gesundheitsschädliche Ablagerungen durch lecke Deponiebecken nahe fünf Dörfern in der Provinz Hunan. Daraufhin schaltet sich der Premier Chinas persönlich ein und ernennt eine Umweltkommission ein. Alle Bergbauaktivitäten werden bis zur Klärung eingestellt.
  • Greenpeace kämpft seit fünf Jahren gegen die riesige Pascua-Goldmine in Chile, die Boden und Grundwasser der Umgebung versucht. Jetzt wird die Schließung verordnet.

Plastik und Müll

Die Plastikverschmutzung gehört zu den größten Umweltproblemen überhaupt. Greenpeace kämpft gegen Wegwerfplastik, für Recyclingsysteme und eine sinnvolle Nutzung von Ressourcen.

  • Das russische Umweltministerium setzt sich zum Ziel, bis Ende 2018 für die gesamte Bevölkerung Zugang zur Mülltrennung zu ermöglichen.
  • Der schnellst wachsende russische Einzelhändler Vkusvill wird keine Gratis-Einwegsäcke mehr vergeben und für wiederverwendbare Säcke werben. KundInnen, die solche benutzen, bekommen Rabatte.
  • Die taiwanesische Umweltbehörde gibt gemeinsam mit Greenpeace und anderen NGOs einen Plan zur Meeresverschmutzung bekannt. Einwegplastik aus vier Kategorien soll bis 2030 ganz verschwinden. Taiwan wird bis 2019 Einwegstrohhalme verbieten. Die Umweltbehörde folgt einer Forderung direkt, indem sie eine dreijährige Untersuchung von Mikroplastik an über 100 Orten (Wasserleitungen, Meerwasser, Küstengebiete und Erholungsgebiete) startet.


Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft ist einer der größten Treiber des Klimawandels. Sie senkt die Artenvielfalt durch Zerteilung von Naturräumen und massiven Pestizideinsatz. Greenpeace kämpft für eine nachhaltige Landwirtschaft, die mit der Natur statt gegen sie arbeitet.

  • Nach acht Monaten Kampagne zu Billigfleisch startet Lidl eine Transparenzoffensive: Fleisch der Eigenmarken wird künftig von Stufe 1 (gesetzliche Mindeststandards) bis Stufe 4 (Bio-Qualität) markiert. Lidl strebt bis 2019 50% auf mindestens Stufe 2 an, mit dem langfristigen Ziel, Stufe 1 gänzlich zu eliminieren und damit durchgehend über den gesetzlichen Anforderungen zu bleiben.
  • Die Europäische Agentur für Ernährungssicherheit bestätigt die Position von Greenpeace, dass drei Neonicotinoide für Bienen besonders gefährlich sind. Das Parlament empfiehlt ein Verbot.

Atomkraft

Atomkraft ist weder sicher noch kostengünstig noch nachhaltig. Doch immer noch wird diese teure und gefährliche Energieform weitergetragen. Greenpeace informiert mit Fakten und Aktionen.

  • Das französische Parlament kündigt eine Untersuchungskommission zur Sicherheit von Atomkraftwerken an. Dies folgt Aktionen von Greenpeace-AktivistInnen, die ungehindert in die AKWs Cattenom und Cruan vordringen konnten und damit die Verwundbarkeit der Anlagen für böswilliges Eindringen aufzeigten.